Selfcare

Wie du gut für dich selbst sorgst – Selfcare isn’t selfish

Die Corona-Pandemie fordert und alle ganz schön heraus. Ich habe beruflich viel mit Menschen zu tun und muss leider feststellen, dass die Meisten sehr verunsichert sind. Es ist zu spüren, dass manche nicht wissen, wie sie sich richtig verhalten sollen. Manche vielleicht einsam sind und wieder andere verärgert und wütend über die Entscheidungen, die im Bezug auf die Pandemie getroffen werden. Das alles ist verständlich und auch irgendwie menschlich. Gerade deshalb ist es so wichtig das du gut für dich selbst sorgst.

Ich will hier gar nicht darauf eingehen, ob die Entscheidungen der Regierung gut oder schlecht sind. Das würde auch nicht hierher passen. Ich möchte die Menschen betrachten, die tagtäglich damit umgehen müssen. Was machen diese ganzen Beschränkungen und Verbote mit uns? Wird es jemals wieder „normal“ sein? Werde ich jemals wieder auf einem Festival in der Menge stehen, Lieder singen und feiern? Werde ich nicht mehr zusammenzucken, wenn eine Menschenmenge an mir vorbeiläuft, ohne Maske und ohne Abstandsbeschränkung? Wann darf ich meine Familie und meine Freunde wieder in den Arm nehmen?

Wie wird unser Leben nach der Pandemie aussehen

Ist das Problem denn wirklich mit einem Impfstoff gelöst und von einem Tag auf den anderen ist wieder alles wie früher? Ich befürchte, leider nicht. Es gab schon immer Pandemien, mit denen sich die Menschheit auseinander setzen musste und tausende Menschen gestorben sind. Es gab aber auch immer eine Lösung! Ich bin davon überzeugt, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis wir das Virus im Griff haben. Die Ansteckungen und die Todesfälle werden zurückgehen. Aber was ist mit uns, die wir „überlebt“ haben? Wie geht es uns damit?

Ich denke, dass unsere Seelen ebenfalls heilen müssen. Solche Einschnitte in unsere freie Lebensweise, können wir nicht ohne weiteres verkraften. Das Misstrauen anderen Gegenüber, ob diese eventuell ansteckend sein könnten, steckt tief in uns. Wir müssen die aktuellen Ereignisse verarbeiten und vor allem müssen wir auf uns achten. Wir müssen gut für uns sorgen, damit wir wieder in der Lage sind, uns um unsere Mitmenschen zu kümmern. Das müssen wir nicht erst nach der Pandemie machen, damit können wir jederzeit anfangen.

Was du ganz gezielt für dich tun kannst

Wichtig ist, dass wir uns nicht runter ziehen lassen, wenn wir das Glück haben, dass wir oder unser Umfeld von dem Virus verschont geblieben sind. Aber auch nach einer überstandenen Erkrankung ist es wichtig, wieder Stück für Stück in die Normalität zurück zukehren. Hier ist unser Mindset ganz entscheidend. Wenn wir an jeder Ecke nur Negatives und Schlimmes erwarten, ziehen wir diese Dinge auch in unser Leben. Darum ist es gut, sich dessen bewusst zu werden und proaktiv unser Denken in eine positive Richtung zu lenken. Dies gelingt zum Beispiel mit Meditation, Mantras oder einfach einem achtsamen Umgang mit dir und deinen Gedanken. Du musst für dich den besten Weg finden, wie du an deinem positiven Mindset arbeiten kannst.

Suche dir professionelle Hilfe

Sollten dir diese Techniken nicht mehr helfen, dann kann es vielleicht sinnvoll sein, dass du dir professionelle Hilfe suchst. Das ist niemals etwas wofür man sich schämen muss! Im Gegenteil beweist du nur, dass du ernsthaft etwas ändern willst und die Verantwortung für dich und dein Leben übernommen hast.

Alles wird gut

Vor allem aber hilft uns der Glaube daran, dass wieder andere Zeiten kommen werden. Es wird wieder eine Zeit geben, in der wir uneingeschränkt und unbeschwert leben können. Wir können feiern, tanzen und lachen. Wir können unsere Lieben in die Arme nehmen. Wir können wieder reisen und die Welt kennenlernen. Es wird wieder eine Zeit kommen, in der uns keine Grenzen gesetzt sind. Daran glaube ich ganz fest und das motiviert mich jeden Tag durchzuhalten. Vor allem wird dies aber möglich sein, wenn wir im Jetzt achtsam sind, für uns sorgen und rücksichtsvoll mit unserem Umfeld umgehen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Zuversicht und den festen Glauben an eine unbeschwerte Zukunft! Alles Liebe, Katrin

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2 Kommentare zu „Wie du gut für dich selbst sorgst – Selfcare isn’t selfish“

  1. Hi Katrin,

    sehr schöner Beitrag. Ich sage zu Selfcare gern auch mal „gesunder Egoismus“. Das klingt zwar ein wenig härter, drückt jedoch genau das gleiche aus. Und wir wissen ja … erst wenn es dir selbst gut geht, dann kannst du die beste Version von dir für deine Umwelt sein. 🙂

    LG vom

    Chrischan

    1. Hallo Christian,

      es freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt. 🙂
      Das sehe ich ganz genauso. Wenn es uns nicht gut geht, können wir auch nicht voll und ganz für andere da sein.
      In der aktuellen Situation ist das umso wichtiger.

      Liebe Grüße, Katrin

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